Ursprung Ostpreussen 



Haasenberg Krs Osterode, Ostpreußen
  
Haasenberg Kreis Osterode in Ostpreußen

Gut Haasenberg

Gut Haasenberg


Friedhof Haasenberg
Friedhof mit Kapelle in Haasenberg

Geburtsort Haasenberg in Ostpreußen


Die Eltern meines Großvaters Emil Schwitanski stammten aus Ostpreußen. Hier wurde auch er in Haasenberg (poln.:Zajaczki.) im Landkreis Osterode, am 16. Januar 1888, geboren. Sein Vater arbeitete als Fuhrmann auf dem dortigen Gut. Damals hatte der Ort Haasenberg einen kleinen Bahnhof und besaß 258 Einwohner(1939), die ausschließlich mit landwirtschaftlicher Arbeit oder in der Schnapsbrennerei des Gutes ihren Unterhalt verdienten. Das Rittergut Haasenberg gehörte der Familie Eduard Kramer. Gegenüber dem Gut an der Strasse nach Peterswalde lagen die Häuser der Instleute und auch die Schule des Ortes. Erste Erwähnung findet Haasenberg in den Steuerlisten aus dem Jahr 1782.

Das Rittergut besteht heute noch, teilweise sind die alten Gebäude noch erhalten wie die mir von Besuchern zugesendeten Fotos zeigen.
Auch der Friedhof im klonauer Wald, an der Straße nach Glasnoty- Marienfelde
ist noch vorhanden. Die Gräber und die Anlage des Friedhofs sind gut erhalten und in gepflegtem Zustand. Auf den deutschen Ursprung weist heute noch die deutsche Inschrift über der Tür der Friedhofskapelle hin.


Eine Bahnstrecke der Ostbahn verband  Osterode und Gilgenburg. Die Bahnanlagen sind heute zerstört. Einzelne Fragmente wie Viadukte und Brücken sind heute noch erhalten.
Kleinbahn Osterode - GilgenburgDer Ort Haasenberg liegt am Osthang der Kernsdorfer Höhe an dieser Bahnlinie. 

Den Erzählungen unseres Großvaters nach lag im Januar 1888, nach seiner Geburt der Schnee so hoch, das sein Vater ihn erst mehrere Tage später beim Standesamt hat anmelden können. Selbst mit dem Pferdeschlitten war kein Durchkommen.

Mein Großvater hat Ostpreußen in früher Jugendzeit nach dem Tode seiner Mutter mit seiner Familie verlassen und ist nach Westfalen gezogen. Hier fand sein Vater Johann in Hohenlimburg, im Sauerland, eine neue Arbeit.

Je mehr ich mich bei der Suche nach dem kleinen Ort Haasenberg (heute poln. Zajaczki), im Kreis Osterode, Ostpr. beschäftigte, desto größer wurde mein Interesse an diesem Thema.

Haasenberg im Kursbuch
Kursbuch von 1939 - Kleinbahn nach Gr.Tauernsee

Frögenau, Elgenau und Wittigwalde


Viele Hinweise und Eintragungen in den Kirchbüchern der evangelischen Kirche Tannenberg zeigen auf, dass die Taufpaten und Trauzeugen aus den umliegenden Ortschaften stammten. Hier werden in erster Linie Wittigwalde und Elgenau genannt. Auch hier gab es große Güter wie zum Beispiel Gut Elgenau, das Gut Rhein, Gut Döhlau und viele andere. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, findet HIER mehr dazu.
Frögenau im Landkreis Osterode in Ostpreußen hatte 734 Einwohner (1939) und er war Geburtsort von Johann und Michael Schwitanski. Deren Nachkommen, darunter auch meine Vorfahren wurden in den Nachbarorten Haasenberg, 259 Einw. (1939), Elgenau 676 Einwohner (1939) oder Wittigwalde ansässig.

Nach dem Tode seine Ehefrau zog Johann Schwitanski mit seinen Kindern, zu denen auch mein damals etwa 10 Jahre alter Großvater Emil gehörte, in das Sauerland. Per Eisenbahn fuhr er mit der gesamten Habe über Osterode, Deutsch Eylau, Thorn, Posen, Berlin, Köln . . .in das Sauerland. Die Reise muß mehrere Tage gedauert haben.