Radiobasteln 




Detektorempfänger
Detektor Eigenbau
Funkmeister mein Audionempfänger
Funkmeister- mein Röhren-Einkreisempfänger
für Batteriebetrieb

Selbstbau einfacher Empfangsgeräte

zu den ersten und einfachsten Empfängern die ein Bastler selber bauen kann, gehört der Detektorempfänger. Es ist  einfach fazinierend mit einem so einfachen Gerät Rundfunksender aus aller Welt zu hören.
Hierbei geht es nicht darum HiFi Klang aus Lautsprechern zu genießen, sondern wir müssen uns dabei mit einem Kopfhörer begnügen.
Dieses alles ohne zusätzliche Stomversorgung aus einer Batterie oder einer anderen Energiequelle. Der einfache aus wenigen Bauteilen bestehende Empfänger bezieht seine Energie von der Antenne.
Je besser die Antenne desto besser und lauter der Empfang. Jeder der einmal versucht hat einen Detektorempfänger zu bauen wird die besonders am Abend zunehmende Lautstärke und auch die grössere Anzahl der zu empfangenen Stationen bemerkt haben. Der Grund liegt hier bei den Ausbreitungsbedingungen die mit Eintritt der Dämmerung wesentlich besser werden. Auch die Jahreszeit spielt hierbei eine Rolle. Wer hierzu genaueres erfahren möchte sollte die einschlägigen Webseiten der Funkamateure und DXer im Internet besuchen.
DX er sind Rundfunkhörer deren Ziel es ist möglichst viele weit entfernte Radiostationen zu empfangen und sich diesen Empfang durch eine QSL-Karte, bestätigen zu lassen. Hierzu sendet der DXer seinen Empfangsbericht mit Angaben der Empfangsqualität der Sendung, usw. zusammen mit seiner Heimatadresse an die betreffende Sendestation. Wenn alles klappt, erhält der DXer eine QSL-Karte von der empfangenen Station. 

Was kann man hören

Welche Sender man empfangen kann, hängt von dem gewählten Frequenzband ab. Geeignet für den Empfang mit dem Selbstbauempfänger sind zunächst die Mittelwelle (520-1600KHz), aber auch die Kurzwelle und die Langwellenbänder. Welche Frequenz und welches Rundfunkband man empfangen will, hängt von den Frequenzbestimmenden Bauteilen, wie Spule und Drehkondensator ab.
Für mein Gerät wählte ich den Bereich der Mittelwelle. Die hierfür erforderlichen Bauteile sind noch relativ gut zu beschaffen. Bei meinem ersten Detektorempfänger hörte ich eine Menge Sender vor allem am Bandende und zwar alle zusammen. An eine richtige Trennung einzelner Stationen war nicht zu denken. Erst bei meinen Geäten mit Spinnennetzspulen und später mit meinem DX-Detektorempfänger zusammen mit der Antennanpassung erreichte ich den trennscharfen Empfang über das ganze Mittelwellenband. 

Wen kann man hören 


Kontrollempfänger
Kontrollempfänger vom Discounter

Ist der Empfänger fertiggestellt und man hört die ersten Sender, so will man wissen welche Frequenz man empfängt und wo die Station beheimatet ist. Zur Identifizierung der Sendestationen dient mir ein kleiner Kontrollempfänger. Dieser Weltempfänger ist mit einer Digitalanzeige zu Empfangsfrequenzanzeige ausgestattet und erlaubt so eine einfache Identifizierung der Sender. Dieser kleine Weltempfänger war vor einiger Zeit bei einer großen Handelskette für ca. 15€ zu erwerben. Zusammen mit dem Antennentuner betrieben d.h. angenähert mit seiner Ferritantenne an die Spule des ATTs, läuft das Gerät zur Hochform auf.
Es kann jedoch für den Anfang auch jedes beliebige Küchenradio benutzt werden. Die Seite über die Sendestationen gibt eine erste Übersicht über die Frequenzen der Mittelwensender.

Welche Teile werden benötigt 

Welche Bauteile benötigt werden hängt zunächst davon ab welchen Schaltplan man auswählt und welche Frequenzen empfangen werden sollen.

Detektorempfang früher und heute

Die ersten Detektorempfänger waren mit einem Detektorkristall zur Gleichrichtung der Hochfreuenz und zur Weitergabe der Tonfrequenzen an den Kopfhörer ausgestattet. Heute übernimmt diese Aufgabe eine Diode.
Auf den folgenden Seiten stelle ich die notwendigen Bauteile zum Bau eines Detektorempfängers vor. Einige Bauteile sind mitlerweile nicht mehr ganz so leicht zu beschaffen. Doch in mancher Bastelkiste schlummert vielleicht noch der eine oder andere Schatz. Dank Internetauktionen ist jedoch vielfach noch ein geeignetes Teil zu beschaffen.